Praxis Erlebnisraum - Dr. med. Maike Merhar

 "Das Denken ist das Selbstgespräch der Seele"

Platon


Was ist Tiergestützte Therapie ?






Allein das Betrachten von Tieren führt zur Senkung des Blutdrucks und der Herzfrequenz. Durch die körperliche Nähe zu einem Tier wird die Ausschüttung von Stresshormonen reduziert und gleichzeitig die Produktion des Glückshormons Oxitozin, von Endorphinen und Dopamin angeregt.
Die Konsequenz dieser positiven Effekte auf den Menschen ist, dass Tiere in der Therapeutischen Praxis nach den Prinzipien des Behaviorismus als Verstärker, Modelle, Motivatoren, als Eisbrecher und soziale Katalisatoren fungieren und bewust eingesetzt werden können.
 
Nach den tiefenpsychologischen Theorien kann ein Tier als effektives Mittel zur Übertrageung und Projektion von Gefühlszuständen genutzt werden, das dem Therapeuten den persönlichen wie diagnostischen Zugang zum Kind erleichtern kann.
 
Die verschieden wissenschaftlichen Erkenntnisse belegen, dass Tiere in vielerlei Hinsicht zum allgemeinen Wohlbefinden von Menschen beitragen und darüber hinaus einen Resilienzfaktor zur Vermeidung und Reduzierung von Verhaltensauffälligkeiten in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen darstellen können.
 
Das Einbeziehen von Therapietieren in die Therapeutische Arbeit erfüllt dabei jegliche Ansprüche eines ganzheitlichen Interventionsansatzes. Tiere als multisensorische Stimuli können mit allen Sinnen wahrgenommen werden, das emotionale Leben bereichern und kognitive wie soziale Prozesse in Gang setzten. Durch ihr authentisches und empathisches Verhalten geben sie gerade Kindern ein Gefühl von Sicherheit und stärken somit ihr Selbstwertgefühl sowie die Fähigkeit zu einer grösseren Empathie und Authentizität.
 
Kaum eine andere Therapieform kann gleichzeitig so viele Sinne ansprechen und in diesem Masse positiv auf die menschliche Psyche und Physis einwirken wie die Tiergestützte Therapie.


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